Navi oder Smartphone?

  • #31


    Guten Morgen
    Hab Premium immer nur für die Woche, wo ich weiter unterwegs bin.
    Sonst nur das normale und das reicht für den Hausgebrauch.
    Wenn man allerdings öfter weiter unterwegs ist, dann lohnt sich evtl die Dauer-Premium-Lösung für 39€ irgendwas.


    Bin gerade aktuell im Friaul unterwegs und da klappt es vorzüglich und super-kurvig wäre gar nicht nötig, im Gegenteil, da sind dann die Straßen teilweise echt klein und machen selbst mit der AT keinen Spaß mehr wegen Schotter und engen Kehren.

    SD06, DCT, Tricolor, Outback Motortek Sturzbügel, SW Motech Fußrasten, RomaTech Gepäckplatte, Forumsbremsflüssigkeitsbehälterabdeckung, Puig Tourenscheibe, Stebel Hupen, AliExpress Zusatzscheinwerfer :lol:
    ...to be continued...
    :dance: :auto-dirtbike:

  • #32

    Bin auch gerade am überlegen ob ich mir nicht einfach eine Halterung fürs Smartphone anstatt teurem Navi zulege.


    Mein Grund damals für mein erstes Motorradnavi war, das es ja hieß, dass durch die stärkeren Vibrationen am Motorrad das Handy bzw Autonavi mit der Zeit kaputt gehen da sie dafür nicht gebaut wurden.
    Motorradnavis sind deshalb so schweineteuer weil sie sehr robust, stoßfest und auch wind/wasserdicht sind(oder zumindest sein sollten).
    Das ist aber schon über 10 Jahre her - ist es mittlerweile Usus mit dem Smartphone am Motorrad zu fahren?

  • #34

    wir sind letzte Woche mit TomTom 450, Calimoto(Wochen-abo) und BMW Navigator unterwegs gewesen. Bei jedem System wünscht man sich, das die Programmierer mit ihren Werken mal selbst auf grosse Tour gehen. Begeisterung kommt immer nur temporär auf - alle Systeme sind wenig ausgereift: Beispiele:
    TomTom 450: ultralahme Prozessortechnologie, Bedienhaptik von Hardware und Darstellung nicht praxisgerecht. Zu kleine Darstellung trotz ausreichend Platz in den Menüs. Alternativ-routenberechnung kann gelegentlich „stundenlang“ dauern. Jedes Smartphone ist performanter. Gelegentliche Freezes erfordern Neustart. Unterwegs eher geeignet, um sich von Etappe zu Etappe zu hangeln - aber ohne Routenliste.
    Calimoto: grosse Enttäuschung. Eine Tag vorher runtergeladen inkl. kostenlosem Bundesland. Dann der erste GAU: Zielführung nach Frankreich nicht möglich weil ?? tja, weil mit der kostenlosen Karte keine Länderübergreifende Navigation möglich ist. Unklare erste Fehlermeldung zu diesem Verhalten. Lösung: Komplett BRD runterladen, kostenlos im Abo. Doof unterwegs ohne WLAN.... Erste Touretappe also mit dem alten Mix aus TomTom und Google Maps.
    Zweites nogo: Routenberechnung erfordert Internetverbindung trotz heruntergeladenen Karten. Ja wie doof ist das denn?? Tatsächlich gibt es immer noch weisse Flecken in Europa, was stabiles GSM Netz angeht...Also mich hat diese Nichtfunktion genervt. Innerhalb der 6000km Tour in F und Spanien wurde Calimoto lediglich zum (Stromfressenden) Tracking verwendet...


    Garmin/BMW Navigator: hat noch am Besten funktioniert - aber wehe man will die Route bereits in der Tiefgarage des Hotels eingeben. Ohne Satellit ein hoffnungsloses Unterfangen, das gelegentlich sogar zu Neustarts zwingt. Das Garmin ist zu doof, sich den letzten Standort als Basis für ne neue Tour zu merken. Wesentliche Vorteile im Fahrbetrieb: das häufig benötigte aktive Rauszoomen in die Kartenübersicht per Scrollrad(bei BMW Integration). Damit lässt sich verhindern, das bei Wegpunkten Ortschaften im Zentrum durchfahren werden sondern aussenrum...


    Summary: Google maps mit Sprachansage ist immer noch der Garant für aktuelle, punktgenaue Navigation mit einfachster, toleranter Zieleingabe.
    Alle Systeme beherrschen nicht den dynamischen Wechsel von kurviger Strecke und schnellster Route.
    Da ist man permanent am rumstellen. Es fehlt die echte Praxistauglichkeit fürs Mopped. Auf ner Route den nächsten Mcdoof ansteuern oder ein tatsächlich geöffnetes Restaurant? Da ist man mehr mit Eingaben als mit Fahren beschäftigt.
    Einziger kleiner Lichtblick: Die Option „kurvig“ beherrschen TomTom und Garmin recht ordentlichlich.

  • #35

    Moin,


    die genannten Negativpunkte sind nicht ueberraschend und entsprechen wahrscheinlich den Erfahrungen vieler. Bzgl. den Problemen beim Routen mit Garmin (letzte Position, Stadtzentrum) gibt es Loesungstricks, die zumindest bei meinem 2010er Zumo funktionieren.
    Was verstehst Du unter "dynamischem Wechsel von kurviger Strecke und schnellster Route"?


    Pip

  • #36

    Finde das TomTom 550 im Vergleich mit anderen Navis nicht als lahm.

    Historie: ab 1969 DKW 250 CB 250 T 500 GT 750 CB 750 XL 250 mit Maico Rahmen war in Deutschland die erste gute Enduro mit Honda Motor, siehe Motorrad Nr. 7 von 1977 Bultaco 125 KTM 175 GS XBR 500 CBX 1000 V-Max VT 800 Sportster 1200 C G650X Country.

  • #37

    Calimoto: grosse Enttäuschung. Eine Tag vorher runtergeladen inkl. kostenlosem Bundesland. Dann der erste GAU: Zielführung nach Frankreich nicht möglich weil ?? tja, weil mit der kostenlosen Karte keine Länderübergreifende Navigation möglich ist. Unklare erste Fehlermeldung zu diesem Verhalten. Lösung: Komplett BRD runterladen, kostenlos im Abo. Doof unterwegs ohne WLAN.... Erste Touretappe also mit dem alten Mix aus TomTom und Google Maps.
    Zweites nogo: Routenberechnung erfordert Internetverbindung trotz heruntergeladenen Karten. Ja wie doof ist das denn?? Tatsächlich gibt es immer noch weisse Flecken in Europa, was stabiles GSM Netz angeht...Also mich hat diese Nichtfunktion genervt. Innerhalb der 6000km Tour in F und Spanien wurde Calimoto lediglich zum (Stromfressenden) Tracking verwendet...


    Hallo Rudi,
    Frage: Hast du Android oder Apfel????
    Weil bei Android funzt die Karte auch ohne Internetverbindung :mrgreen: :mrgreen:
    Hab´s ausprobiert. Ich find Calimoto gar nicht so schlecht. Wenn ich überlege was ich für ein gutes Navi ausgeben muss.....
    Ich seh das natürlich von meiner Seite. Fahre ausschliesslich Strasse.

    PS: Für Rechtschreibfehler wird nicht gehaftet. Wer welche findet, kann Sie behalten......


    ------Allzeit gute Fahrt und eine Handbreit Asphalt unterm Mopped-------

  • #38

    Also für mich kommt Calimoto nicht infrage wegen der merkwürdigen Abokonditionen. 5 Euro für die erste Woche geht ja noch zum testen, aber dann wenn einem das nach einer Woche gefallen sollte dann jährlich 40 € die haben doch einen an der Waffel!!


    Ohne mich, da könnte die App noch so gut sein...


    Gesendet von meinem SM-G955F mit Tapatalk

  • #39

    Hi,


    ich fahre jetzt, wie vorab beschrieben, seit gut einem Jahr mit Calimoto Premium auf einem Galaxy S6 und habe mittlerweile rund 3000 km damit navigiert. Ich glaube, man muss den Sinn hinter der APP verstehen - es ist nicht dafür gedacht, einfach den kürzesten oder schnellsten Weg von A nach B zu finden und dabei noch Verkehrsinformationen, Wetter, etc. zu berücksichtigen. Das macht man besser mit Google ...


    Der Sinn liegt darin, eine schöne - kurvige - Strecke zu generieren, die dann abgefahren wird. Die Planung geschieht meines Erachtens am besten zu Hause am PC, weil manchmal mit dem Algorithmus und der Daten-Basis ( OSM ! ) Sachen rauskommen, die etwas optimiert werden müssen. So ist z.B. der Col du Parpallion nicht erreichbar, da dort keine asphaltierte Straße hinführt und somit nicht in Calimoto durch OSM freigegeben ist. Man kann also nur bis zum Ende der "Zivilisation" geführt fahren und muss den Rest dann improvisieren, wobei das in dem Fall natürlich kein Problem ist, gibt ja keine Alternativen zur Strecke. Offline Navigation funktioniert auch unterwegs, wenn man sich auf das Streckenprofil "kurvig" beschränkt, alle anderen Profile benötigen eine Online Verbindung.


    Es gibt eine aktive FB Gruppe, in der aktuell viel über Calimoto Probleme - mehrheitlich für Apple Benutzer - berichtet wird. Zum überwiegenden Teil kann ich die nicht nachvollziehen, bei mir funktioniert die App und ich bin immer wieder begeistert, welchen netten Sträßchen auch in meiner näheren Umgebung gefunden werden, die ich noch nicht kannte.

  • #40

    Hallo, als ich 2006 mit Garmin zu navigieren begann war die Welt um die Navis noch ganz anders.
    Bis letztes Jahr war ich mit verschiedenen Garmins unterwegs.


    Ich musste erkennen das Tom Tom mit den 550 wirklich einen tollen Wurf gemacht hat.
    Die Ablesbarkeit ist genial gegenüber jeden Garmin Gerät.
    Die Funktionen auch etwas intuitiver.


    Mit Handys als Navigator will ich gar nicht erst anfangen da ist die Ablesbarkeit des Tom Toms 550 einfach genial.
    Die App my Drive nutze ich bereits und ja das funktioniert nicht schlecht doch der Weisheit bester Deal ist es nicht!
    Mit Calimoto habe ich noch nicht angefangen.... mal sehn das muss ich mal ausprobieren.


    Ich vermute das die Zukunft direkt über Apps auf die Motorraddisplays kommt und das wäre die Lösung.
    Ein Handy als Navigation ist für mich keine wirkliche Option obwohl das Routing auf Handys mittlerweile sehr gut klappt aber überall in dieser Welt ist Handyempfang auch noch nicht allgegenwärtig.


    Grüße Giovanni

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!