Alles anzeigenNachdem ich feststellen musste, dass die Akkustandzeit meines Gigaset-Smartphones trotz nominal stolzen 5.600 mAh in der Batterie für einen ganzen Fahrtag zu knapp bemessen ist (die Kurviger App zieht mächtig Strom), habe ich nachgelegt:
Links sieht ihr eine Powerbank mit inegriertem QI-Induktionslader und angeblich 5.000 mAh. Für 25 Euro in der Elektrobucht geschossen. Eigentlich ist die für Magsafe-Geräte gedacht, also neuere iPhones. Die Ringe, an denen die Magsafe-Geräte andocken, gibt es aber auch zum Nachrüsten, fünf Euro im Viererpack, ebenfalls bei eBay. Zuerst wollte ich den Ring direkt auf den Rückdeckel des Smartphones kleben, da hat er aber überhaupt nicht gehalten. Dann habe ich ihn von innen in die Silikonhülle geklebt, aber dann hielt die Powerbank nicht am Magneten fest. Dann habe ich (ohne große Hoffnung) probiert, den Ring außen auf die Silikonhülle zu kleben. Und siehe da: Da hält er, und die Powerbank hält auch. Ob das in der Praxis weiterhin gut klappt, werden wir sehen. Ich werde berichten. Aber ich glaube, für ein Handy, das in der Jackentasche steckt und vor sich hinnavigiert, wird die Haftkraft schon reichen.
Ich muss es doch noch einmal aufgreifen - und die Tauglichkeit der Lösung infragestellen: Diesen Ring soll man sich auf die Rückseite des Handys kleben, aber die Ringe, die ich gekauft habe, halten, als wären sie mit Spucke aufgeklebt. Wollte einen Ring auf ein iPhone SE kleben, habe die Rückwand des Telefons penibel mit Alkohol gereingit: Hält nicht. Und zwar gar nicht.
Kurz: Wer ein solches MagSafe-Teil an ein Nicht-MagSafe-Telefon packen will, muss sich zuvor Gedanken machen, woher er einen Metallring bekommt, dessen Kleber hält.