Adventurehelme Erfahrungen
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#263 Alles anzeigenDer Begriff Adventurehelm ist mir noch ganz neu. Ich sehe als Unterscheidungsmerkmale zu einem durchschnittlichen Integralhelm vor allem so eine spitz geformte Kinnpartie und diesen Schirm oben auf dem Helm.
Kann mir jemand erklären wozu das beides gut sein soll?
Er soll halt einem Motocross Helm ähnlich sehen und den Komfort eines Integralhelms bieten. Der Schirm oben ist übrigens ein astreiner Sonnenschutz.
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#264 Alles anzeigenKann mir jemand erklären wozu das beides gut sein soll?
Schnell mal die KI gefragt. Besser könnte ich es auch nicht😅
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Hier ist der Unterschied zwischen einem Integralhelm und einem Adventurehelm, einfach und klar erklärt:
🏍️ Integralhelm
Definition:
Ein Integralhelm ist ein geschlossener Motorradhelm, der aus einem einzigen Stück besteht. Er bedeckt den gesamten Kopf, inklusive Kinn und Gesicht.
Merkmale:
Komplett geschlossen (auch das Kinnteil).
Aerodynamisch geformt, ideal für hohe Geschwindigkeiten.
Gutes Geräuschniveau und Windschutz.
Bester Schutz bei Unfällen.
Meist mit klarem, austauschbarem Visier.
Geeignet für:
Straße / Autobahn
Sportliches Fahren
Pendler und Tourenfahrer
🌍 Adventurehelm (auch Dual-Sport- oder Endurohelm)
Definition:
Ein Adventurehelm ist eine Mischung aus Straßen- und Offroadhelm – konzipiert für Fahrer, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände unterwegs sind (Adventure- oder Reiseenduros).
Merkmale:
Sonnenschild/Helmschirm oben (gegen Sonne und Dreck).
Größeres Sichtfeld, oft kompatibel mit Crossbrillen.
Kinnteil ist meist verlängert für bessere Belüftung.
Visier ist oft vorhanden, aber hochklappbar.
Besser belüftet als Integralhelme.
Geeignet für:
Offroad und Gelände
Adventure-Touren
Mischung aus Straße und Naturwegen
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Wenn du also rein auf der Straße fährst, ist der Integralhelm meist die bessere Wahl.
Wenn du aber auch mal abseits befestigter Wege unterwegs bist, könnte ein Adventurehelm besser passen.
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#265 Die Unterschiede sind durchaus fließend. Wenn man zum Beispiel mal bei Schuberth guckt, dann ist ein Schuberth E1 nahezu baugleich mit dem C3. Der wichtigste Unterschied ist der Sonnenschirm. Der E1 wird als Adventure-Helm verkauft, ist aber zum Beispiel nicht dazu gedacht, mit Crossbrille gefahren zu werden. Touratech hat bei Schuberth einen modifizierten E1 bauen lassen, der ein geändertes Vorderteil hatte - und unter anderem hinten einen Halter für das Band einer Crossbrille.
In meiner Wahrnehmung kann ein Adventure-Helm ein Klapphelm sein, das muss aber nicht sein. Crosshelme sind glaube ich nie Klapphelme.
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#266 Der Unterschied ist das Gewicht und die Sicherheit. Du merkst nach einer anstrengenden Tour am Abend, ob du1400g (SHOEI Hornet ADV) oder 1700g (Neotec) auf dem Kopf getragen hast.... und wenn du mal stürzen solltest, ist ein Helm aus einem Guss von Vorteil.
Ich habe sie beide. Für weite Touren (auch zu zweit, meine Frau "liebt" ihren Neotec) und leichten Off Road wie ACT den komfortablen Neotec, für TET den geschlossenen Hornet ADV.
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#268 Man sollte übrigens den Vorteil des Sonnenschirms gegenüber einen getönten Visier nicht unterschätzen. Bei tief stehender Sonne fährst mit einem getönten Visier praktisch blind, wogegen du beim Sonnenschirm einfach den Kopf senken und dann immer noch was sehen kannst. Ist zwar auch anstrengend, aber machbar. Hatten dieses Situationen in einem Ferienhaus in Südfrankreich viele Jahre, wo wir ftüh morgens immer 1h gegen die Sonne fahren mußten. Fast alle in der Gruppe haben nach und nach auf Helme mit Sonnenschirm gewechselt.
Der Schirm wird natürlich zum Nachteil wenn er durch die Verkleidung schlecht angestrahlt wird.
Fahre unter anderem einen offenen Crosshelm von O Neal mit Brille. Auf der AT tatsächlich mein leisester Helm ( habe noch ein paar andere) während er auf meiner deutlich langsameren 300er Rally mich deutlich nach hinten zieht, da die Luft anderes anströmt und auch lauter ist.
Bei meinem Arai Tour X4 wiederum werden feine Vibrationen ab 140 vom Wind auf den Helm und das Visier übertragen. Da ich nur selten in diesem Geschwindigkeitsbreich fahre stört es mich nicht.
Ist halt das Los der großen Menschen...
Sturmfreie Grüße
HeinoAT
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#269 Alles anzeigenMan sollte übrigens den Vorteil des Sonnenschirms gegenüber einen getönten Visier nicht unterschätzen. Bei tief stehender Sonne fährst mit einem getönten Visier praktisch blind, wogegen du beim Sonnenschirm einfach den Kopf senken und dann immer noch was sehen kannst.
Ein Kumpel hat mal einen normalen Integralhelm mit eingebautem Sonnenbisier so umgebaut, dass es nur einen Spalt weit zu ging, aber dafür komplett schwarz getönt war. Er hat das Ding quasi wie eine Auto-Sonnenblende genutzt.
Was mir am Sonnenschirm so gut gefällt: Der Schirm wirft einen Schatten auf das Visier, ujd selbst wenn das Visier staubig und dreckig ist, stört der Dreck nicht so, als wenn die Sonne drauf scheinen würde.
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#270 Alles anzeigenMan sollte übrigens den Vorteil des Sonnenschirms gegenüber einen getönten Visier nicht unterschätzen. Bei tief stehender Sonne fährst mit einem getönten Visier praktisch blind, wogegen du beim Sonnenschirm einfach den Kopf senken und dann immer noch was sehen kannst. Ist zwar auch anstrengend, aber machbar. Hatten dieses Situationen in einem Ferienhaus in Südfrankreich viele Jahre, wo wir ftüh morgens immer 1h gegen die Sonne fahren mußten. Fast alle in der Gruppe haben nach und nach auf Helme mit Sonnenschirm gewechselt.
Habe auf das Sonnenvisier oben einen Streifen schwarzes Isoband geklebt. Hat den gleichen Effekt wie ein großer Sonnenschirm.
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