Bremsbeläge

  • #21

    Weil eine Bremsflüssigkeit nach DOT5 auf Silikonbasis besteht. Dafür sind aber die DIchtungen bei unseren Motorrädern nicht ausgelegt. Wenn schon was anderes, dann DOT 5.1 ... die ist wieder auf Glykolbasis. Der Unterschied in der Siedetemperatur ist aber überschaubar.

    Ganz schlimm wirds, wenn du DOT4 mit DOT5 mischst .... und man(N) bekommt beim durchpumpen niemals alle alten Bremsflüssigkeitsreste raus.
    Also, wenn du wirklich auf DOT5 umrüsten willst, dann brauchst du wahrscheinlich auch neue Leitungen, die dafür geeignet sind ... das widerspräche aber wahrscheinlich deinem Zugang, dass alles möglichst billig sein soll. Weil so eine Umrüstung kostet schon Geld ....

  • #22

    Hallo zusammen,


    ich habe schon massenweise Bremsbeläge Verfahren. Bei mir halten die meistens auch nur 10-15tkm.

    Auf der SD06 (CRF1000) hatte ich zuletzt immer nur Zubehör. Verschiedene Marken.


    Und ich war zufrieden mit Lucas/TRW oder BREAKING.


    Auf meiner neuen SD08 (CRF1100) mit Original Belägen bin ich wirklich überrascht über den Grip und die Dosierbarkeit. Das ist wirklich ein großer Unterschied. Gefällt mir tatsächlich sehr.


    Ich bin tatsächlich am überlegen, wieder auf Original umzusteigen. Trotz der irren Preise.


    Gruss

    iceman

  • #23

    .... Fährst du nur Stadtverkehr?

    Ich oute mich ja als Hasenfuß und bremse sehr viel, wenn ich zügig durch den Schwarzwald bretter und bin fast nur auf solchen Wegen unterwegs.

    Vorn 30 tkm, hinten 50 tkm.

    Oder hast du eine sehr geschäftstüchtige Werkstatt die dir bei fast neuen Belägen zum Wechsel rät?

  • #25

    Da ich gerade die hinteren gewechselt habe, die haben neu 4,5 5mm (habs schon wieder vergessen). Da hatten deine noch ca 1/3 übrig!

    Klar, bis zum nächsten Kundendienst, weitere 12 tkm reichen sie nicht mehr, wenn man diese jedoch selbst wechselt und regelmäßig im Auge behält, geht da wirtschaftlich und abfalltechnisch noch einiges.


    Die Originalen haben im übrigen ein Verschleissanzeiger (Kerbe).


    Bei dem unteren, das war der Áussere, siehst du im Bereich des Haltebolzen Schlrifspuren. Die sind vom Grat (welcher sich nunmal durch abnutzung der Bremsscheibe bildet) der Bremsscheibe, ausserhalb der Belagauflagefläche.


    Diese Beläge haben ihre Schuldigkeit getan.


    ... Paar km wurden noch gehen, da ich derzeit Tankfüllungen am Stück verfahre, ists schwer einzuschätzen. 600 km würde ich jetzt nicht mehr damit fahren....

  • #26

    Habe ich erst später gelesen das DOT 5 Bremsflüssigkeit auf Silikon Basis hergestellt wird, da habe ich mir auch bereits gedacht das, dass nicht zu den Leitungen passt. Damit hast du bestimmt recht, dass der Umbau viel zu teuer wird in Relation zum Nutzen.


    In übrigen, ich bin nicht der Meinung, das alles billig sein muss. Mich bringt auf der Palme, dass manche Teile um ein vielfaches teurer sind als vergleichbare Teile zum Beispiel beim PKW. Was mich auch aufregt, ist das man manchen teilen beim Verschleiß, zuschauen kann auch wieder in Vergleich zum PKW.


    Diese Unterschiede, kommen bestimmt, weil wir Mopedfahrer keine Lobby haben und gar keiner setzt sich für unsere belange ein. Ganz im Gegenteil es werden Gesetze angedacht um dem Motorradfahrer am WE und Feiertagen ein Fahrverbot auszusprechen. Bei mir kamen die Politiker auf die glorreiche Idee Großmotorräder höher zu besteuern, weil sie die Umwelt verschmutzen dabei haben Großmotorräder nur 5 % Anteil an den motorisierten Zweiräder. Aber 99 % der Großmotorräder haben eine Euro 5 Plakette im Gegensatz zu den übrigen 95 % die gar keine Umwelt Verordnung entsprechen. Ich gehe davon aus das die meisten Motorradfahrer respektvoll mit der Umgebung Umwelt und anderen Menschen umgehen. Nur weil 1 Fahren unter 1000 anderen ein Schwachkopf ist müssen alle dafür büßen, das ist ungerecht. Genauso ungerecht, dass Teile für den PKW günstiger sind, als für das Motorrad.

  • #27

    Es gibt halt deutlich viel mehr PKW wie Motorräder ... entsprechend sinken die Fertigungskosten, weil halt große Stückzahlen aufgelegt werden.

    Da bei PKW auch das Gewicht und das Platzangebot keine so große Rolle spielt werden z.b. viel dickere Belagsstärken bei den Bremsbelägen verwendet, die dann naturgemäß auch länger halten.


    Wobei, ich bin mit den vorderen, orig. Bremsbelägen >24k km gekommen, die hinteren hab ich nach >36 km km noch immer nicht getauscht ... trotzdem halten die Reifen bei mir nur rund 8000 km ... bin also wahrscheinlich nicht gerade langsam unterwegs, wie man mglw. auch aus diesem Reifenbild schließen kann. Bei mir ist auch noch niemals eine Bremse heiß geworden und dadurch ausgefallen ... obwohl ich als Alpenrandbewohner sehr viel in den Bergen unterwegs bin. Ich tausche alle zwei Jahre die Bremsflüssigkeit (da hat sie immer noch rund 210° Siedetemperatur --> TÜV verlangt bei uns mind. 170°) und das wars.


    Also machst du beim Fahren etwas anders als ich ... und zwar grundlegend.



    _cta3-abriebgaj35.jpg


    Außerdem wurde bei uns (Motorradlobby) über Jahre gefordert, bei div. sicherheitsrelevanten Teilen Höchstleistungen zu erbringen ... das geht, bei Reifen genauso wie bei Bremsbelägen auf die Haltbarkeit. Ist einfach so. Ein Reifen der wirklich gut gript (siehe oben) hält halt nicht 25k km und vice versa. Deswegen würde ich auch niemals mit z.B. einem K60 Scout fahren ... obwohl, der würde bei mir wahrscheinlich auch nicht so lange halten, bzw. nicht so fahren wollen dass ein Reifen so lange hält ...

    Aber jeder hat da einen anderen Zugang ... und meiner ist da ein anderer wie deiner. Für mich ist Motorrad fahren Hobby (für dich doch auch) ... da bin ich bereit was auszugeben. Und man hat sich (hoffentlich) vor Beginn des Hobbys bzw. dem Kauf eines Motorrades schon schlau darüber gemacht, was für Kosten da auf einen zukommen können/werden. Wobei, bei manchen Sachen bei der CRF1000 wurde auch ich überrascht (z.B. Zündkerzen und Zündkerzenstecker).
    Andere, Hobbyfotografen zum Beispiel, versenken Unsummen in Kameras und Objektive ... jeder hat seinen Spleen.

  • #28

    Ich melde mich mal wieder zum Thema. Da ich z.Z in Deutschland bin habe ich die Gelegenheit genutzt um mit einer Fachwerkstadt zu reden. Ich habe Ihm mein Problem mit den Bremsen erläutert. Darauf hin hat er Spontan gesagt das es an den Leitungen liegen würde da die sich bei großer Hitze zu sehr ausdehnen würden. Er hat mir geraten mein Motorrad mit Stahlflex Leitungen auszurüsten.


    Was hält ihr den von seinem Vorschlag?

  • #29

    Mit Stahlflex-Leitungen machst du sicher nix verkehrt. Würde ich auch nehmen, sollte ich mal wechseln müssen.

    Vielleicht wäre das tatsächlich die Lösung deines Problems.


    Hier ein interessanter Artikel zu Stahlflex-Leitungen:

    https://motorcycles.news/stahlflex-bremsleitungen/

    ne Rote mit DCT, auf CTA3; HS, CLS-Öler+Heizgriff-Kit; Jungbluth-Sitzbank; TOMTOM Rider400; Honda-Koffer; ~4,6 l/100km; Alu-Eigenbau:Gepäckplatte, Navi-Halter, Seitenständer- u. Bremshebelverbreiterung
    Vorher: Kawa KLR 650 A


    Carpe Diem :auto-biker:

  • #30

    Interessant ist diese Aussage allemal ... komisch finde ich dabei, dass hier im Forum augenscheinlich nur du betroffen davon bist. Wenn dem so ist, wie der Mech sagt, dann sollten das Problem doch mehrere Leute haben?!?! :think:

  • Hey,

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