Da fällt mir ein, meine Frau aus Schweden ist da mal wieder ausgenommen, da sie keinen deutschen Personalausweis besitzt.
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Sie könnte sich evtl. bei der Kfz-Zulassungsstelle einen QR-Code besorgen, mit dem sie den Kfz-Schein auf ihr Handy kriegt. Dann gibt sie den digitalen Schein an dich weiter, und du hast ja einen deutschen Perso.
Nach dem ersten Sturz wird einem schnell klar, dass die Handschuhe mehr als nur Deko sind.
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Aber eigentlich sind doch alle Motorradfahrer volljährig und sollten das selbst entscheiden können. Mich stören bei solchen Debatten immer die Leute, die sich darüber aufregen, was andere Leute tun. Als Motorradfahrer wird man ja gern mal in Mithaftung dafür genommen, was andere Motorradfahrer tun. Und wie oft haben sich schon Leute mit Vorwurf in der Stimme an mich gewandt, wenn sie in der Stadt einen Typen mit kurzen Hosen und Muscle Shirt auf einem Supersportler gesehen haben.
Bin ich dessen Erziehungsberechtigter oder was?
Und warum wird sich nicht mit derselben Inbrunst über das Mädel auf der Vespa aufgeregt, im Minirock, mit Stöckelschuhen und Spaghetti-Top? In der Stadt fahren beide gleich schnell, und der Sportlerfahrer hat im Zweifel die besseren Bremsen.
Was ich allerdings schon spaßig finde, das sind Typen mit großformatigen Tattoos auf Armen und Beinen, die sie sicherlich viel Geld, Schweiß und Tränen gekostet haben. Na ja, sowas ist halt schnell mal hinüber, wenn man den Asphalt küsst. Andererseits: Sind ihre Tattoos, ihre Entscheidung.
Ich habe mir vor einiger Zeit eine neue Geldbörse gekauft. Ich habe zwei Fahrzeuge, mein Motorrad und ein Auto. Bislang hatte ich immer beide Kfz-Scheine im Original in meiner Brieftasche, in die neue Geldbörse gehen die aber nicht gut rein, weil sie auch so ein unglückliches Format haben. Dazu kommt, das es eigentlich immer schon Unsinn war, dass ich den Schein fürs Auto bei mir habe, wo doch meine Frau auch oft das Auto benutzt. Deshalb liegen die Scheine jetzt in den jeweiligen Fahrzeugen, was natürlich auch nicht optimal ist. Ich werde die Scheine jetzt gegen Fotokopien austauschen. Zusammen mit dem digitalen Kfz-Schein sehe ich mich da für jede eventuelle Kontrolle gut gerüstet. Ich glaube auch nicht, dass irgendein Gendarm in Österreich oder der Schweiz ernsthaft Probleme macht, wenn ich einen Sachverhalt schlüssig belegen kann.
Leuten, die einen Anhang an ihrem Kfz-Schein haben, in dem irgendwelche Eintragungen stehen, empfehle ich, davon ein Foto zu machen und auf ihrem Handy zu speichern, denn solche Anhänge werden offensichtlich nicht übernommen, weil sie beim KBA nicht gespeichert sind.
Und wer sich jetzt irgendwelche Szenarien ausdenkt, wo es mit einem Dokument auf einem Smartphone Probleme geben könnte, der muss auch mal seine eigene Rolle als Staatsbürger hinterfragen: Es ist eigentlich nicht meine Aufgabe, für die Polizei oder wen auch immer alle möglichen Papiere bereit zu halten. Es reicht, wenn ich sie besitze. Das ist übrigens auch beim Personalausweis so. Jeder Deutsche ist verpflichtet, einen Personalausweis oder einen Reisepass zu besitzen, er ist aber nicht verpflichtet, ihn immer dabeizuhaben. Ich denke, in der Praxis wird es ausreichen, wenn man auf Verlangen ein Foto vorzeigen kann.
Man braucht dafür einen Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion sowie die dazugehörige PIN. Alternativ kann man sich offenbar beim Kfz-Zulassungsamt einem QR-Code geben lassen. Und das Smartphone, mit dem man das Ganze macht, muss den RFID-Chip des Personalausweises lesen können. Die Installation ist so kinderleicht, dass man fast nicht glauben kann, dass die App von einer deutschen Bundesbehörde herausgegeben wurde;-)
Was man interessanterweise NICHT braucht, ist der Original-Kfz-Schein. Man gibt das Kennzeichen ein und authentifiziert sich, dann fragt die App offenbar beim KBA ab, welches Fahrzeug auf dieses Kennzeichen und diesen Halter zugelassen ist.
Anschließend kann man den Kfz-Schein auch mit anderen Leuten teilen, das werde ich zum Beispiel mit dem Kfz-Schein unseres Autos machen. Das ist auf mich zugelassen, aber meine Frau benutzt es natürlich auch.
Auf ein Problem bin ich heute schon gestoßen, mal sehen wie sich das entwickelt: Mein Auto ist diesen Monat fällig zur HU. Im digitalen Kfz-Schein ist der Termin der Hu vermerkt, ich wurde gewarnt, dass das Fahrzeug bald überfällig ist. Allerdings war das Auto heute beim TÜV und hat eine neue Plakette bekommen. Diese Info ist offenbar im System noch nicht vermerkt. Ich bin gespannt, ob dieser Eintrag jetzt irgendwann mal automatisiert aktualisiert wird oder ob ich da selber was machen muss.
Ich wohne in Augsburg, und da scheint es ein Gesetz zu geben, das nur für Motorroller-Fahrer über 50 gilt: Zwischen März und Oktober müssen sie Boxershorts tragen, dazu ein Feinripp-Unterhemd, an den Füßen Crocs oder Adiletten, Handschuhe und Integralhelme sind untersagt.
Anders kann ich mir diese Uniformität nicht erklären;-)
Es gibt die eindeutige Empfehlung, das DCT vor dem Abstellen des Motors auf N zu schalten. Hintergrund ist wohl der, dass das Motorrad nur in N starten kann, dann hat das DCT vermutlich eine bestimmte Grundstellung. Um diese Grundstellung zu erreichen, braucht das Getriebe Strom, und den hat es auf jeden Fall, solange der Motor läuft. Wenn man das Motorrad abstellt, ohne das DCT auf N zu setzen, dann kann es wohl bei einem Problem mit der Elektrik dazu kommen, dass das DCT es ohne laufenden Motor nicht mehr schafft, in die Neutralposition zu gehen, man kann es dan nicht mehr starten. Ich vergesse das mit dem Zurücksetzen auf N auch jedes zweite Mal und hoffe, dass mir das nicht mal Probleme macht.
Noch eine Beobachtung: Wenn man das Mopped auf den Hauptständer bockt und den Motor startet, dann steht das Hinterrad still. Schaltet man dann auf D, beginnt das Hinterrad sich zu drehen. Das DCT hat also im Stand bei eingelegter Fahrstufe ein ganz leichtes Schleppmoment.
Ob es für das Getriebe besser ist, es bei jedem Stopp auf N zu setzen oder es einfach im Stand auf D rödeln zu lassen, darüber könnte man jetzt trefflich diskutieren...
Mir ist das auch schon aufgefallen, vor allem in Kombination mit einer ansonsten recht kompletten Schutzausrüstung. Ich kann das auch nicht verstehen.
Ich bin in meinem Leben dreimal vom Mopped gefallen, einmal im Stand, zweimal während der Fahrt. Alle drei Male hat mein Helm den Boden nicht berührt, aber bei den beiden Unfällen während der Fahrt waren beide Male meine Handschuhe deutlich abgeschliffen. Auch wenn ich in Turnschuhen und kurzer Hose auf dem Bock sitze - Handschuhe habe ich immer an.
Was ich ansonsten sehr gut verstehen kann - auch wenn ich es nicht zur Nachahmung empfehle -, das sind die Leute, die bis auf den gesetzlich vorgeschriebenen Helm gänzlich auf Schutzausrüstung verzichten. So ist das Motorrad-Erlebnis sicherlich am intensivsten, so ähnlich wie ohne Sattel auf einem Pferd reiten. Klar, man darf dann nicht hinfallen. Ihre Entscheidung, ihr Risiko.
Ich habe Post vom KBA bekommen. Fehlerhafte Software in der Traktions- und Wheeliekontrolle. Frist bis zum 26.11.25
Habe mal bei unserer Zulassungsstelle nachgefragt, ob es eine Aufschiebung gibt. Saisonkennzeichen 03-10. Noch keien Antwort erhalten.
Wie sind da eure Erfahrungen? Zur Schaltereinheit habe ich noch keine Post erhalten, ist aber auch bei mir online ersichtlich.
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Das erstaunt mich. Ich habe für meine SD08 MJ 22 im Frühjahr Post wegen der Wheelie Control bekommen. Allerdings kam der Brief von Honda Deutschland, nicht vom KBA. Wenn ich mich recht erinnere, wurde in dem Schreiben erwähnt, dass Honda meine Halteradresse vom KBA bekommen hatte. Mir wurde keine konkrete Frist genannt, ich wurde allerdings aufgefordert, das Update so schnell wie möglich einspielen zu lassen. Mehr konnte Honda auch nicht tun, dazu fehlt ihnen die Handhabe. Kann es sein, dass du im Frühjahr auch solch einen Brief von Honda bekommen, ihn aber ignoriert hast? Es wäre denkbar, dass Honda zentral erfasst, wer das Update machen ließ, und das KBA fasst bei denen nach, die das Update versäumt haben.
Ich hatte vor 2 Jahren einen Sena Stryker. Ähnliches Konzept aber kompletter Schuss in den Ofen. Hoffe, dass es Schuberth richtig(er) macht und die Mütze was taugt. Bin skeptisch.
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Ich habe mal nachgesehen und nichts gefunden, was beim Sena Stryker darauf hindeutet, dass es sich um ein Intercom mit ANC handelt. Diese Technik ist bei Bluetooth-Kopfhörern ja bereits weit verbreitet, bei Motorrad-Headsets habe ich sie allerdings noch nicht gesehen. Das Hauptproblem, ich habe es ja bereits geschrieben, ist, wenn der Außenlärm am Kopfhörer vorbei ins Ohr gelangt. Die dicken Over-Ear-Kopfhörer vermeiden das sehr einfach, indem sie die gesamte Ohrmuschel mit einem dicken Polster umgeben. Und bei In-Ears, die man sich in die Gehörgänge steckt, ist die Positionierung auch einfach. Aber wie wollen sie das in einem Helm sauber hinbekommen?
Ich habe mir den PR-Text (mehr ist es leider nicht) mal durchgelesen, und das hört sich für mich so an, als wenn die Technik im Cardo- und im Schuberth-Helm gleich ist. Schuberth weist im Video auf die tollen Lautsprecher hin, die 53 mm Durchmesser haben, und solche erwähnt Cardo auch. Bei Cardo heißt es, die Lautsprecher säßen in einer speziellen "Akustik-Box", ichh kann mir vorstellen, dass damit eine geschlossene Rückseite gemeint ist, die den "akustischen Kurzschluss" reduziert. Cardo gibt auch Preise an, 1150 Euro für einen Integralhelm mit Fiberglas-Schale und knapp 1000 für ein abgespecktes Thermoplast-Modell. Interessant: Bei dem billigeren Modell soll ANC nachrüstbar sein. Doof für Quadratschädel wie mich: Der Cardo-Helm geht nur bis XXL, das wird wohl zu klein sein.
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Offenbar bringt Schuberth den bekannten Klapphelm C5 in einer Variante mit einem eingebauten Intercom, das über Active Noise Cancellation (ANC) verfügt. Kernstück scheinen besonders leistungsfähige Lautsprecher zu sein, die störende Frequenzen mit Gegenschall überlagern. Schuberth behauptet, sie hätten das System so abgestimmt, dass die Frequenzen, die Motorradfahrer typischerweise belasten, ausgefiltert werden, während zum Beispiel typische Warnsignale nicht ausgefiltert werden..
Ich selber fahre mit uralten, von mir selbst modifizierten Sony-In-Ear-Kopfhörern mit ANC herum und bin von deren Wirkung sehr angetan. Ich sehe allerdings das Problem des "akustischen Kurzschlusses". ANC zeigt bei meinen Kopfhörern nur dann Wirkung, wenn die Ohrpolster die Gehörgänge sehr gut verschließen. Wie Schuberth das Problem mit im Helm eingebauten Lautsprechern lösen will, ist mir unklar.
Das Video lässt leider viele Fragen unbeantwortet. Derzeit kommt der Schuberth C5 mit vormontierten Lautsprechern sowie vorhandener Verkabelung. Man kann dazu ein Intercom-Kit kaufen, das dann nur noch an der Helmrückseite eingesteckt wird. Auch für das Mikrofon ist die Verkabelung bereits verbaut, man muss nur noch das Mikro an der entsprechenden Buchse einstöpseln. Ob das beim C5 ANC auch so sein wird oder ob der Helm komplett mit eingebautem Intercom kommt, ist unklar. Ebenso gibt es keine Aussage zum Preis. Wenn man aber mal davon ausgeht, dass ein C5 bei Erscheinen bei Schuberth mit knapp 800 Euro in der Preisliste stand und das Intercom mit mindestens 300 Euro zu Buche schlug, dann halte ich einen Einführungspreis von 1.500 Euro für den C5 ANC leider für möglich. Ob man bestehende Helme nachrüsten kann, ist nicht bekannt. Ebenfalls weiß niemand, ob und wann Schuberth den Adventure-Ableger E2 in einer ANC-Variante bringt.
Angeblich soll der C5 ANC ab März 2026 in den Handel gehen.