Ich hab' mir was Besonderes gegönnt:
Nein, keinen Van Gogh, die Kohle hatte ich dann doch gerade nicht passend.
Das da an der Wand ist ein Samsung The Frame. Das ist ein Smart TV, der im Ruhezustand als Bilderrahmen fungiert. Dafür ist das Display optimiert, es spiegelt zum Beispiel nicht. Auf dem Foto da oben kommt das nicht so raus, aber das Bild wirkt in Wirklichkeit tatsächlich wie gemalt. Vor allem bei Tageslicht sieht man nicht, dass der Bildschirm leuchtet. Und wenn man gerade nicht fernsieht, hat man eben kein schwarzes Rechteck von anderthalb Quadratmetern an der Wand, sondern einen Van Gogh. Oder einen Kandinski. Oder einen Turner...
Zusätzlich bietet Samsung eine Mediensammlung mit Kunst aus allen Stilrichtungen an, so dass man sich ganz nach Wunsch Kunst an die Wand hängen kann. Die einzige Kabelage, die der Fernseher braucht, ist das dünne, silberne Kabel, das nach unten weggeht. Das führt zu einer so genannten Connect Box, die alle möglichen Anschlüsse bietet. Leider gehört dazu kein analoger Cinch-Ausgang, so dass der Verstärker, der auf dem Foto in dem Rack unter dem Fernseher steht, arbeitslos ist. Die dazugehörigen Standboxen verkaufe ich gerade auf eBay. Die sind einfach optisch zu mächtig.
Stattdessen habe ich mir jetzt passend zu The Frame eine Samsung-Soundbar gekauft. Im reinen HiFi-Betrieb, das muss man sagen, kann die Soundbar meinen guten alten B&W DM603 natürlich das Wasser nicht reichen, dafür sieht man sie so gut wie gar nicht. Zudem kann der Fernseher seine Lautsprecher mit denen der Soundbar synchronisieren, was für einen guten, ausgewogenen TV-Klang sorgt.
Ansonsten ist das halt ein moderner Smart TV, der alles kann außer Rehrücken und Blowjobs. Und wenn man sich wie ich schon mal durch das Menü einer Honda CRF 1100L gefräst hat, dann erscheint es nicht ausgeschlossen, dass ich mich in die Bedienung dieses Wahnsinnsteils auch noch einfuchsen werde;-)