Gabelhubbeln endlich behoben Tip für andere

  • #171

    Es war nicht mein Ziel so ein Sturm auszulösen, aber es zeigt das es viele betrifft.

    Vom HH fühle ich mich etwas im stich gelassen, darum werde ich zu einem Reifenhändler gehen, der macht nur mit dem, so kann ich das ausschliessen.

    Die Varianten sind drei: es ändert sich nichts, es wird besser oder es wird schlechter und es ist das günstigste!🤷🏻‍♂️

    Ein Reifen mit einer weicheren Flanke würde, nach mir, auch helfen (eigendämpfung).

    Darum erstaunt mich das der Pirelli Scorpion STR, den ich auf der V-Strom fuhr (wurde deulich "weicher"), eher schlechter wirkt.


    Zum Thema Gabel durchstecken: bei mir wurde ca. 1cm die Gabel durchgesteckt, da ich mit 1,74m, zwischen Zwerge und Risen bin (aber es scheint nicht direkt ein Zusammenhang zu haben (?)).

    Zum Thema Anzugsdrehmoment:

    wird die Gabel wirklich nur mit 10Nm angezogen/ geklemmt? Kann dass ein einfluss haben?

    Und noch eine Frage: rinnen viele Gabel nach so wenige km (ca.20'000km)?


    Ich bin sonst zufrieden und würde gern das Problem in den Griff bekommen.


    Für konstruktive Komentare, Erfahrungen und Ratschläge bin ich dankbar.

    Den Rest kann man sich von mir aus sparen...

  • #172

    Einfach das Fahrwerk Komplett beim Fahrwerksspezialisten überarbeiten lassen und dann ist es ok ich kann FRS-Racing nur empfehlen, er hat meins auch gemacht und ich kann nur sagen das Motorrad fährt sich um Welten besser, und er hat schon etliche Africa-Twin Fahrwerke gemacht absoluter Spezialist

  • #173

    Ihr seid echt nicht zu beneiden. Bei mir hoppelt nichts. Meine Gabel ist auch ca. 1cm durchgesteckt. Die Gabel ist trocken. Ich habe mehrere Reifensätze unterschiedlicher Marken montiert. Das Drehmoment dürfte ohne Einfluss sein. Die Schrauben habe ich mit „Augenmaß und Handgewicht angezogen“. Die Laufleistung meiner SD 06 beträgt 64.800 km.


    Ich klopfe auf Holz und wünsche viel Erfolg bei der Fehlersuche.


    LG


    F.

    Afrika Twin, 2018er
    AWO Touren 425
    ----------------
    983618_2.png

  • #174

    Vielleicht gibts noch ein paar Empfehlungen wie von Twin Fahrer in #178 nur im Süddeutschen Raum. Würde auch mal zu einem entsprechenden Fahrwerksprofi gehen. Vielleicht auch jemand der sich meine Felgen nochmal zur Brust nimmt. Allerdings ist einschicken keine Option für mich. Würde das Motorrad im Ganzen hinstellen wollen. Viele Felgenprofis wollen allerdings nur die Felge haben und mit Ein- und Ausbau nix zu tunhaben. Allerdings bin ich dazu selbst nicht in der Lage, geschweige denn kann ich das Motorrad ohne Räder irgendwo hinstellen ...

    MZ RT 125 00  //  CBR 600 F (PC31) 98 // CB 600 F (PC36) 02 // ATAS 1100 (SD09) 22 // Monkey 125 (JB03) 24 // Tenere 700 (DM15) 24

  • #175

    Hallo guten Morgen,

    die 10Nm Drehmoment sind von Öhlins, bei Ihrer Gabel vorgeschrieben!

    Die Belastung der Gabel ist, ob Öhlins oder Showa identisch im Gabeljoch, folglich hält das, bei mir seit 10TKm.

    Der Unterschied ist das u.U. durch die hohe Klemmkraft die dünnwandigen Gabelrohre verformen.

    Wir reden von 1/100mm Bereichen, aber das sind die mm die evtl. klemmen.

    Gruß

    Th.

  • #177

    Im Falle von "Franz-Racing" hilft das Telefon.

    Sofern es die Zeit zulässt ist er sehr auskunftsfreudig

    Gruß Klaus :character-oldtimer:     :atblue:


    Das Geheimnis des Glücks ist Freiheit; das Geheimnis der Freiheit ist Mut ... (Thukydides, griechischer Geschichtsschreiber, 5. Jahrhundert v. Chr.)

  • #178

    Was müsste man sich bei den Kosten etwa forstellen?

  • #179

    Fahrwerksprofi:
    ja, der dürfte beim Losbrechmoment helfen können

    mit bislang getroffenen Maßnahmen langt´s mir zunächst mal

    wirklich nervend ist´s, so mein Kumpel mit seiner 1100er voraus fährt - der "fährt gefühlt nur im Frequenzbereich"

    dessen Gabel läuft aber auch original zumindest gleich gut zu meiner bereits auf Öhlins modifizierten


    sollte ich mal einen "Profi" bemühen, müsste der mir in Sachen Losbrechmoment zunächst mal nachvollziehbar erklären können, was technisch zur Verbesserung führen soll (Maßbelange, Reibmoment o.ä.)


    Premiumbike:
    in meinen Augen gibt´s kein Serienbike, "dessen Hersteller-Konstruktion nicht von der Buchhaltung regiert wird"

    >>> nach 40 tkm schon eingelaufene Standrohre ausdrücklich ausgenommen <<<


    Undichtigkeit:

    nicht die Dichtungen sind allermeist verschlissen, vielmehr hat sich Schmutz eingelagert

    gereinigt ist intakte Dichtung allermeist auch wieder dicht
    so steht´s vielfach zur AT beschrieben und hat´s bei mir auch schon geglückt

    bei mir war´s bislang 1x, ein Standrohr - ich zerlegte, reinigte (so gekauft ...)


    habe mal auf youtube einen gesehen, der machte das demnach schon vielfach mit Reinigungsschabern aus dem Zubehör
    die kosten quasi nichts, und das würde ich beim nächsten mal auch zunächst erstmal probieren

    (andere machen´s auch mit Ventillehren)


    sicher - ist eine Mopete schon 8-/10 Jahre oder älter, würde ich prophylaktisch natürlich auch die Ringe gleich mit wechseln - wie kürzlich an meiner 2005er CB1300
    meine 92er XR600 fährt bis heute mit ersten Simmeringen - das aber auch ausschließlich mit stets intakten Faltenbälgen

    zähle mich ausdrücklich nicht zur "Fraktion der Krümmer-Polierer"
    umlaufend saubere, mit Silikonspray eingesprühte Standrohre an der CRF, die gibt´s bei mir aber schon allermeist

    2 Mal editiert, zuletzt von AT1000 ()

  • #180

    Hallo,

    als "Leichtbetroffener", der das seinen Hoppelreifen zuschreibt, wage ich hier nun einen etwas anderen Ansatz. Lenkkopflager.

    Das Bild zeigt ein LKL von Emil Schwarz (ES) für die CRF 1100. Wer sich da in Google etwas informiert, findet ganze Abhandlungen drüber.

    In Kurzform; Geschweisste Lenkköpfe sind einem Verzug unterworfen. Sie werden meines Wissens fertig bearbeitet verschweisst. Liegen die Lagerschalen deshalb nicht koaxial (gleichachsig) im Lenkkopf, tragen die Lager nicht vollfächig. Spürt man wohl erst nach einer gewissen Laufleistung. Und sieht man bei gebrauchten Lagern, vor allem dem unteren, sehr gut. Selten ist da eine gleichmässige umlaufende Tragschicht sichtbar gewesen.


    ES klebt seine Lagerschalen mit Untermass ein. Die müssen bis zum Abbinden mit der Gabelbrücke fixiert werden. Die Ausrichtung geschieht hier über das obere lager. Hier ist eine Gewindebüchse eingepresst. Ich baue nun schon ein paar Jahre immer ES Lager ein. War aber nie wegen einem "hubbeln" am Vorderrad. Meist beim verschleissmässigen Wechsel als Update. Alle, wirklich alle Motos mit geschweisstem Lenkkopf liefen mit ES Lagerumbau viel "satter" und stabiler. Konnte den Lenker bis in fast zum Stillstand loslassen, ohne dass da eine Schwingung auftrat.

    Meine ES Motos waren: CB1300, KTM 1190, Yamaha Fazer 1000, CRF 1000 von 2018, und noch ein paar andere Modelle von Kumpels.

    Sogar meine Yamaha MT01, mit verschraubten Alu - Rahmenhälften hatte auf 2/3 Lagerschalenfläche fast keine Laufspuren am unteren Lager.


    Ich war bis jetzt einfach zu faul um die Lager einzubauen. Hab ihr gesagt, wenn sie nicht aufhört mit den nervigen Rückrufen, kriegt sie`s nie... :angry-tappingfoot:


    Wieso schreibe ich das allles? #174 hat bei mir die Glocke läuten lassen. Andere Belastung, andere Reaktion Prinzip.

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