Fahrtechnik mit DCT auf Serpentinen

  • #1

    Servus Freunde,


    ich hab nach wie vor einen Riesen Spaß mit dem DCT. Einzig bei Serpentinen bergauf bin ich unsicher ob es nicht eine bessere Fahrtechnik als die meine gibt. Hauptproblem im Automatikmodus sind Schaltvorgänge zu Zeitpunkten an denen man die nicht gebrauchen kann. Hatte mir dann angewöhnt kurz vorm Einlenkpunkt in den ersten runterzuschalten. Für viele Kehren ist die Drehzahl dann zwar etwas zu hoch, aber zumindest laufe ich nicht Gefahr, dass ich mit dem zweiten reinrolle und der Schub dann doch nicht reicht und das DCT im Scheitel in den ersten geht.


    Wie macht man's besser? Auch im manuellen Modus gibts das zwangsweise Runterschalten wenn Drehzahl X unterschritten wird. Macht ja auch schwer Sinn. Aber ich möchte nicht überrascht werden, da mir das dann ziemlich die Linie versaut. Im Attacke Modus hatte ich keine Schwierigkeiten, nur wenn es in der Gruppe eher gemächlich zuging.


    Bin gespannt auf Eure Erfahrungen und Tips. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Maggo ()

  • #2

    Da kann ich dir nicht ganz folgen. Eigentlich ist es grade umgekehrt, das Getriebe schaltet bei

    Drehzahlunterschreitung nach unten. Bestes Beispiel ist, wenn du langsam auf eine Ampel zu-

    rollst.


    Ansonsten halte ich generell für besser, bei Strecken mit extremen Kehren grundsätzlich manu-

    ell zu fahren und vor der Kehre in den ersten zu schalten. Machst du ja eh schon, und wenn du

    so gut rumkommst, warum was dran ändern?

    Rentner heißen deswegen Rentner, weil der Begriff bei zunehmender

    geistiger Verwirrung auch rückwärts gelesen noch einen Sinn ergibt :character-oldtimer:

  • #3

    Moin Maggo,

    ich verstehe das Problem nicht ganz, bzw. den Unterschied zu einem Manuell schaltenden Mopped.

    Wenn man als manuell Schaltender im 2. in die Kurve fährt und der Schub nicht ausreicht muss man doch auch runterschalten.


    Das DCT weiß halt nicht auf welche Geschwindigkeit du abbremsen bzw. ausrollen willst.

    Ich fahre auch DCT. Für mich reicht der S3 Schaltmodus für die meisten Strecken aus und wenn nicht wird manuell und früh genug runtergeschalten.


    Ich habe das Gefühl das wenn man in langsamer Geschwindigkeit vom 2. in den 1. schaltet, es besser geht wenn man eine leichte Gasstellung hat. Die Drehzahl wird dann im 1. gleich ein wenig angehoben und man sackt nicht so ein.

  • #5

    also meine Erfahrung ist das es nichts entspannteres gibt als mit DCT in Serpentinen unterwegs zu sein.

    Ob das Teile jetzt in der Kurve hoch oder runterschaltet nimmt man zwar war, aber das war es auch schon.

    Entscheident ist doch das man immer Zug am Hinterrad hat und man den Motor nicht abwürgen kann....wenn es etwas

    flotter gehen soll wählt man eben S2 oder S3 vor ...

    Kann aber auch an meiner Tiefenentspannung liegen das ich da nicht groß drüber nachdenke....


    Grüsse

    Frank

  • #8

    Welches Baujahr hat deine AT ?


    Zwischen meinen 3 AT's von 2016, 2020 und 2024 liegt der Unterschied in der Software des DCT, die Mechanik war immer schon sehr gut.

    Erstaunlich ist, dass Honda 8 Jahre gebraucht hat, um die Software zu perfektionieren.

    Jetzt ruckelt nichts mehr, in der engen Kurve bergab bzw bergauf wird kaum mehr unmotiviert der Gang gewechselt, man kann mit dem Gasgriff bei Langsamfahrt eine schleifende Kupplung simmulieren.

    Es wird auch Zeit, BMW mit ASA steht vor der Tür.

    Ich fahre S1 und S2 und schalte einfach manuell vor engen Kurven runter, das funktioniert perfekt.

  • #9

    Modelljahr 25

    So hab ich es letzten Endes auch gemacht. Auf D fahre ich eigentlich nie. Standardmäßig auf S1. S2 selten, aber auf den Alpenpässen häufiger. Ist mir dann aber insgesamt zu ruppig bzw. hält die Gänge mitunter unnötig lang.

  • #10

    Was ein wichtiger Unterschied beim Wechsel von der CRF 1000 auf die CRF 1100 war, das war in der 1100 der ominöse 6-Achs-IMU, der unter anderem die Voraussetzung für Kurven-ABS ist. Das Ding erkennt Schräglagen und soll unter anderem verhindern, dass das DCT in Schräglage ungewollt schaltet. Allerdings hat das Grenzen. So schaltet das DCT auf jeden Fall runter, wenn die Drehzahl so weit runtergeht, dass der Motor abzuwürgen droht.


    Das ist mir mit meiner 22er AT mit DCT ganz zu Anfang in engen Kreiseln manchmal passiert: Im zweiten Gang da schisserig reingefahren, in der Schräglage noch langsamer geworden - und plötzlich ist der 1. Gang drin. Schreckhafte Naturen finden das etwas unangenehm. Die Lösung ergab sich mit der Zeit: In normalen Kreiseln einfach so zügig fahren, dass der Zweite reicht. Und vor mir unbekannten Haarnadelkurven schalte ich einfach ungerührt runter bis in den 1. Gang. So kannman, wenn es sein muss, von nahezu Stillstand bis 50 km/h alles abdecken, und so schnell fährt niemand in einer Haarnadelkurve.


    Grundsätzlich fahre ich enge, kurvige Bergstrecken eher manuell als mit Automatik. Das ist mit DCT immer noch viel leichter als mit einem manuellen Getriebe.

  • Hey,

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