Fahrwerk einstellen

  • #131

    Hallo Frank - Du hast natürlich Recht:
    Ein Federelement sollte keinesfalls stur auf das Drittel - vielfach "N2" genannt - eingestellt werden.


    Vielmehr ist´s die Kombination aus N1 & N2, wobei N1 für den Negativweg ohne Fahrer steht.
    Bei meiner CRF war´s hinten grenzwertig, aber noch ok (beladen = Feder zu schwach)

    Die Federvorspannung nimmt halt direkten Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie, und deshalb muss die m.E. einfach stimmen.

    Wer dann wie auch immer seine Druck- oder Zugstufe mag, das bleibt jedem selbst überlassen.


    Derlei Details uvm. gibt´s z.B. hier:
    https://motorrad-und-touren.ch…htig-einstellen-motorrad/

    Einmal editiert, zuletzt von AT1000 ()

  • #132

    Den link kannte ich nicht, danke:thumbup:

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind :happy-smileyflower: :teasing-tease:

    Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, der Weise belächelt sie

  • #133

    Frank, da solltest du noch mal drüber nachdenken


    Wenn sich an der Federrate von 6,4N/mm nichts ändert, sondern nur eine Vorspannung von 10mm hinzukommt und dadurch die Gabel z.B. nur 100mm tief eingefedert ist (anstelle 110mm) ändert sich durch eine zusätzliche Belastung/Einfederung durch eine Fahrbahnunebenheit von z.B. 20mm an der Federrate nichts.


    Ohne Vorspannung müsste die Gabel von 110mm auf 130mm einfedern (128N) und mit Vorspannung von 100mm auf 120mm einfedern (ebenfalls 128N)


    Ich habe jetzt mal ganz bewusst die Veränderung des Luftvolumens unberücksichtigt gelassen um bei der linearen Gabelfeder zu bleiben. Wird das Luftvolumen berücksichtigt ergibt sich ohnehin eine progressive Kennlinie.


    Ebenfalls unberücksichtigt bleibt die dynamische Federrate des Dämpferöles bei der Kompression der Gabel in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Kompression. Aber auch das ist bei gleichen Ventilen im Dämpfer unverändert.


    Die "richtige" Gabel- oder Dämpferfeder und deren Federrate ist wichtig wenn es um die Fahrwerksgeometrie geht. Auch ein extrem leichter Fahrer dürfte seine Feder vollständig vorspannen, solange er das vorne und hinten gleichmäßig macht. Die Fahrwerksgeometrie würde sich dann nicht ändern.


    Erst wenn durch die Beladung (Fahrergewicht, Sozius, Gepäck) sich die Massen anders im Fahrzeug verteilen ist es notwendig über unterschiedliche Vorspannungen oder gar abweichende Federraten zu unterhalten. Gleiches gilt natürlich auch wenn der Fahrer/ die Fahrerin gewichtsmäßig deutlich vom Normmenschen (75kg) abweicht und deswegen unterschiedliche Massenverteilung vorne/hinten entstehen kann.

    2 Mal editiert, zuletzt von Papinator ()

  • #134

    jaha, hab ich netzt schon nochmal. Und recht hast du


    Ich ging davon aus ich hab 2 verschiedene Belastungen , leichter Fahrer -schwerer Fahrer , die natürlich ihr Fahrwerk auf diese obligatorischen 100mm negativfederweg einstellen.


    DEr Leichtere- muss nix vorspannen für die 100mm

    der schwerere muss eben um 10mm vorspannen , um auf 100mm Negativfederweg bergrenzen zu können, und ..


    bei beiden ist das System Gewicht/Feder im gleichgewicht.

    und sie Gabel ist nicht nur bei weiterem einfedern zu schwach, sondern über den gesamten Bereich ihres verfügbaren Federwegs (linear). Das Problem ist von mir falsch beschrieben worden. Denn die schwereren Fahrer , versuchen eher das zu weiche FW mit mehr Federvorspannung oder Öldämpfung zu kompensieren. Was aber sinnbefreit ist, denn die OEM Feder hat nur 6,4N/mm. Und mann läuft eher Gefahr das die zwischenräume zwischen den Federwindungen nicht mehr ausreichend sind. Ist aber durch die Verstellmöglichkeiten des Preloadadjusters begrenzt gottseidank. . Und auch das mehr, an zusätzlicher Öldämpfung (druckstufe),

    läßt das ganze zu hart erscheinen, behebt aber den Fehler der zu geringen Federrate nicht.

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  • #135

    Ich weiß nicht, aber ich finde diese Federrate gar nicht als "zu gering".

    Bei der KTM 990ADV sind ab Werk in der Gabel Federn mit 4,8 N/mm verbaut. Nachrüsten kann man dann mit Federn von KTM mit 5,0 und 5,2 N/mm.

    Ich fahr mit der 5,0er Feder mit einem etwas geringerem Luftpolster und in voll zufrieden damit.

  • #136

    Ich bring da mehr kg auf die Waage, und es ist zu weich. Viel zu weich. Das mag bei Normmitteleuropäern anders aus sehen

    Was sich gerade beim Bremsen bemerkbar macht - starkes nicken.

    Dagegen ist die jetzige Modfikation dutrch einen FW-Guru ,... ein Traum


    Vielleicht seh ich ja den einen oder anderen auch in Walsrode zum Fachsimpeln:thumbup:

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  • #137

    Du hast keine Ahnung wieviel ich wiege .... :roll: ... und du fährst eine Reiseenduro, keine S1000RR, R1, GSX-R o.ä. Das muss/soll weich sein, wegen der Steine die auf unbefestigten Wegen so herumliegen. ;)

    Das Nicken beim Bremsen hatte ich mit der 990 auch, auch nach Umrüstung von 4,8 auf 5,0. Aber die Verringerung des Luftpolsters war dann des Rätsels Lösung.

    Kleinerer Luftpolster, stärkere Progression ergo weniger einnicken.

    Glaub mir, 6,4 N/mm sind nicht zu schwach.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dr. Dolittle ()

  • #138

    Ich habe lineare Federn mit 6,4; 6,9; 8,0 und 8,5 N/mm zum testen hier gehabt (Onroad-Abstimmung; mit Zubehör, Gepäck, Ausrüstung und Fahrer 130kg)....


    6,4 N/mm (OEM) eher komfortabel und gut für Touren geeignet; Gabel voll vorgespannt

    6,9 N/mm enspricht OEM aber die Vorspannung kann entfallen oder steht als Reserve zur Verfügung

    8,0 und 8,5 N/mm nur für Fahrzeuge geeignet, die ständig voll beladen sind


    Über das Luftpolster in Kombination mit der 6,9er Feder bei etwas zu gedrehter Zug- und Druckstufe eine ideale, sportlich ausreichend straffe Abstimmung (ändert natürlich nichts an den langen Federwegen beim Bremsen usw.)


    Das passende Federbein bzw. die da passende Abstimmung gehört natürlich dazu

  • #139


    Schade, bei so mit 7+N/mm hätten wir ins Geschäft kommen können, bzw ich mitreden können. bei angestrebten 70mm Luftkammerlänge. Das wäre erstmal geplant für mein Fahrwerk, und ich werde dann erstmal noch n paar warme Tage abwarten.. Um dann auf diversen bekannten Holperpisten in der Gegend, mein FW den letzten schliff zu geben. Das wird dann evtl 1-2 Tage dauern, so mit aufschreibn,probefahren, aufschreiben, probefahren. Aber es lohnt sich :thumbup:

    Das ist ja der Witz an der Sache, man bekommt den voll nutzbaren Federweg mit der richtigen Abstimmung. Das Kost zwar n bißchen Geld, erhöht aber den Spassfaktor

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind :happy-smileyflower: :teasing-tease:

    Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, der Weise belächelt sie

  • #140

    Hallo AT1000 ,


    ich versuche gerade zu Verstehen, warum die Absenkung der Front das Fahrverhalten verbessert.


    Ich nehem an (weil Dein Fahrwerk eher komfortorientiert abgestimmt ist),

    daß "Zweitletze Vorspannung" 2 Klicks aus der ganz weichen Position heraus (von insgesamt 35 Klicks) bedeutet.


    Damit würde die AT hinten tiefer stehen als vorne.


    Mit der Absenkung vorne um 12mm würde das Motorrad wieder waagerecht stehen, und dadurch besser fahren.


    Könnte es so sein? ...


    Gruß,

    frank3586


    ... :handgestures-thumbup: ...

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