Pro und Contra von großen Benzintanks

  • #111

    ..Hey Männer,was soll der Quatsch hier. Bitte seid nett zueinander und achtet auf den Umgangston .:wboy:

    Bernd


    Viele Grüße aus der Pfalz

    Dringendes To-Do: Seifenblasen pusten und Luftschlösser bauen.:blumen2:


    Aktuell:
    Africa Twin CRF1000L Tricolor DCT Mod.2019 :atblue:

  • #113

    Du hast es wieder nicht verstanden, macht aber nichts. Habe nichts anderes erwartet.

  • #114

    Da ich nun beide Varianten der Africa Twin (2016 Schaltgetriebe AT und 2020 ATAS DCT) hatte und mit den Maschinen die gleiche Tour gefahren bin war der Unterschied einfach zu spueren:

    ATAS: Der Tank ist breiter und stoert ggf ein klein wenig beim Offroad fahren (haengt natuerlich vom Fahrer ab)

    Normale AT: Der Tank ist eigentlich zu klein fuer meine Touren, was ich aber erst gemerkt habe nachdem ich mal den Luxus vom grossen ATAS Tank hatte. Muss fast jede Tankstelle nachtanken, mit der ATAS konnte ich immer eine ueberspringen. In Deutschland ist das kein Problem, aber hier liegen oft 100-150Km zwischen den Tankstellen. Das will man dann nicht dem Glueck ueberlassen und haelt dann doch jedesmal zum Sicherheitstankstop an. Aber das nervt mich persoenlich schon, da ich eigentlich keine Pausen auf meinen Touren mache (gestern war ich 12 Stunden unterwegs, habe noch nichtmal angehalten um was zu essen da mir das zuviel Zeit kostet). Halte nur fuer Fotos und huebsche Frauen mit Autopanne an :zwinker:

    Den Punkt des Gewichts lasse ich nicht unbedingt gelten. Man muss ja nicht immer volltanken wenn man voher weiss das man ins Gelaende will. Bei meiner Tourenplanung ueberlege ich mir vorher immer an welcher Stelle ich einen moeglichst leichten Tank haben sollte.
    Gestern bei meiner Tour mit Platsch habe ich aus Zeitgruenden dieses ignoriert und mich mit randvollen Tank (und abgefahrenen Reifen) in super weichen Sand gewagt.. was natuerlich wie sich dann herausgestellt hat eine sehr doofe Idee war :lachen:

  • #115

    Ich hatte mal den Säufer Crosstourer mit 21 l Tank (6,5 ltr/100 km, also Reserve scon ab 280 km)), dann den AT SD04 DCT mit 18,8 l (5,5 ltr/100km, Reserve ab 290-300 km Fahrstrecke). Ich fahre auf Fernreisen meistens in einer grösseren Gruppe mit den Clubmitgliedern (insg. 85 Mitgliedern), oft mit 10 oder mehr Motorräder in einer Gruppe (natürlich viel-viel GS und GSA dabei). Übliche Tagesetappe meist um 400 km. Hauptregel ist: immer am Abend nach der Tour tanken, damit am nächsten morgen mit vollen Tank losgehen kann und der Tag nicht gleich mit einer halbstündigen Zeitvergeudung losgeht. Irgendwie war ich damals immer derjenige in der Gruppe, dem das Benzin am frühstens ausging und ich habe immer das Gefühl haben müssen, dass die ganze Gruppe nur meinetwegen anhalten muss und es kam oft in den Momenten vor, wo es den anderen gerade nicht passte oder keine Tankstellen gab oder nur noch wenig Kilometer bis zur Tourende gab. Und mit 10 Motorrädern anzuhalten, auch wenn nur 1-2 tanken müssen, das dauert mind. eine halbe Stunde. Ich habe daher angewöhnt immer ganz-ganz voll zu tanken, aber für die übliche Tagesetappe von ca. 400 km hat es denoch nicht gereicht. Was habe ich mich immer gestresst, als der AT schon seit 50 km auf Reserve lief.


    Jetzt habe ich seit 2 Jahren ein Möp mit 30 liter Tankvolumen. Verbrauch ist fast identisch mit der AT. 500 km sind auch bei flotter Fahrweise locker drin (keine AB). Einmal am Vortag tanken und dann den nächsten Tag geniessen. Man braucht tagsüber keine Gedanken über das Tanken machen und braucht nicht bei hässlichen Tankstellen anzuhalten, sondern da, wo es schön und angenehm ist in der Natur und bei schönen Lokalen. Ich dachte früher auch nicht, was für eine Erleichterung ist, wenn man Benzin etwas in Überfluss hat und viel seltener an das Tanken denken muss.


    Ich erwähne noch, dass ich aus Ungarn komme und daher sehr oft im Osten oder auf dem Balkan unterwegs bin. Teilweise ist da die Tankstellennetz dünner. Man will ausserdem auch nicht unbedingt bei einer noname Dorftankstelle im Südost-Europa tanken müssen. Wenn man einen ordentlichen Tankvolumen hat, kann man locker irgendwann mal eine Markentankstelle seine Wahl nehmen, wozu man sogar eine Kundenkarte hat.

    Einmal editiert, zuletzt von vdk3x ()

  • #117

    Hallo,

    den Tank für meine DR Big habe ich 1999 bei der Firma Sauer in Oberkirch machen lassen. ( Badischen) Er kostete damals 1200 DM. Alles Handarbeit. Als das Motorrad vollgetankt und Vollbeladen war fuhr ich mal in Kanada auf eine PKW Waage . Der Mann an der Waage lachte und sagte uns wir wiegen genau 500 kg. Somit war das Motorrad genau 75 kg überladen. So fuhren wir knapp 4 Monate durch von Yancouver ,nach Alaska, zurück durch viele Nationalparks ( ca 25 )bis durch Mexiko. Einmal wurden wir in USA von einem Auto ca 200 km verfolgt. Als wir endlich anhielten kam sofort der Autofahrer zu uns , nur um diese komischen Koffer zu sehen. Es waren Flüssigkeitsbehälter von je 60 l. Ein Rechteck rausgeschnitten mit Schanieren befestigt und mit Türgummi vom Auto abgedichtet. Wenn mal Wasser im Koffer war, einfach den Einfülldeckel unten aufdrehen und ablassen. Das Motorrad fahre ich übrigens noch heute als Wintermotorrad. Sie hat jetzt ca. 205000 KM mit dem ersten Kolben. Bitte streitet euch nicht wegen 6 Liter Tankunterschied. Ist ja lächerlich. Ach ja, bin damit auch schon 2 mal stehengeblieben wegen leeren Tank. In USA habe ich auf einen großen Blatt Papier geschrieben NO Gas. Keine 5 Minuten später hat ein Auto gehalten und mir Mischung seiner Motorsäge in den Tank gekippt. In Norwegen genau am Paß bei den Trollstigen war der Tank leer .Runterrollen lassen und unten mußten wir im Regen schieben. Traurig war , daß eine Gruppe deutscher Motorradfahrer an uns vorbeifuhr,einige sogar mit erhobenem Zeigefinger. Aber letztendlich hielt ein Schwede und schenkte uns 5 Liter Benzin. ( Mit 6 Liter Benzin wurde dieser Tank innnen eigentlich nicht richtig naß.)

    Schöne Grüße an Alle

    nehmt nicht alles so ernst

    Gotteskind

  • #119

    Wie ich mich 2009 auf meine erste Balkantour (SLO, HR, BiH, SRB, ROM, BG) vorbereitete, hatte ich diese Angst mit wenigen Tankstellen auch ... aber gerade das Gegenteil war der Fall ... eigentlich hatte, zumindest damals, jedes Dorf zwei Zapfsäulen ... eine mit Benzin, eine mit Diesel. Und auch in den folgenden Jahren ... ich bin ja auch öfter in der Region unterwegs, wäre mir ein dünneres Tankstellennetz nicht negativ aufgefallen. Natürlich, wenn man in Rumänien irgendwo im Wald oder in den Bergen unterwegs ist, dann darf man dort nicht hinter jedem 5. Baum eine Zapfsäule erwarten ... aber in den etwas größeren Ortschaften schon.
    Aber wir fahren ganz offensichtlich auch gänzlich unterschiedliche Strecken ... denn dort wo ich/wir unterwegs sind, schaffst beim besten WIllen keine 400 Tageskilometer ... und bei rund 190-220 km kommen auch wir ganz locker mit einer Tankfüllung über den Tag. ;)

    Wenn man mit irgendwelchen hochwertigen Motorrädern, die auch noch hochverdichtende Motoren haben, dort unterwegs ist mag es sinnvoll erscheinen, dass man Markentankstellen ansteuert ... nur das sind Marken, die man hier in Westmitteleuropa auch nicht kennt.

    Ich war/bin zumeist mit irgendwelchen alten Motorrädern dort unterwegs (alle vor Bj. 2000) ... die haben noch keine Katalysatoren, keinen Klopfsensor und außerdem eher niedrigverdichtende Motoren ... somit kann ich dort unten jede Tankstelle ansteuern und jeden Sprit tanken, sofern er wenigsten 91 Oktan bietet.

    Ach, war das 2008 ein Spass ... in Griechenland streikten die LKW-Fahrer, und der Sprit an den Tankstellen wurde knapp ... nur der, damals zumindest noch angebotene, verbleite Sprit nicht ... also haben wir mit unseren Transen diese Zapfsäulen angesteuert ... und ehe noch die Tankstellenwarte mitbekommen hatten, was geschieht, waren unsere Tanks auch schon voll. Ich glaub, die Tankstellenbetreiber steckten damals mit den LKW-Fahern unter einer Decke und trugen zur (künstlichen) Spritknappheit mit bei. Aber viele andere Motorradfahrer mit modernen Motorrädern (BMW, Honda, KTM, Suzuki) denen wir auf den Campingplätzen und Hotels begegneten saßen fest.

  • #120

    um was gehts denn bitte...

    schotter oder asphalt ?

    auf normalen straßen, selbst auf dem balkan sind bei

    durchschn. 40 km/h selbsvertändlich 400 km zu schaffen

    wenn man am tag 12 std. unterwegs ist

    wo ist das problem

    die 200 km fahre ich zw. 1. und 2. frühstück :lachen:

    gruß

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!