Die Welt ist eine Kurve !

  • #21

    Ich hatte während der HAR letzes Jahr auch etwas Hilfe vom profi bekommen, die ich gerne mit dir teilen möchte.

    1. Entspannen

    Wir hatten hier morgen eine kurze Yoga Session gemacht mit denen die es wollten. Damit machst du etwas deine Muskeln warm und deine Konzentration geht hoch.

    2. Slow down - Feel good

    Ich wurde bei der Mittagspause gefragt, wie der Morgen für mich gelaufen ist. Und ich hatte ähnliche Probleme wie du. Kein richtiges Gefühl für die Kurven, meines erachtens immer falsch angefahren. Kein Gefühl für Balance auf dem Motorrad im Gelände.

    Da meinte der Profi. Halt doch einfach mal an. Atme mal durch. Erinnere dich mal an Momente, wo du dich richtig wohlgefühlt hast auf dem Bike. Wenn du dann wieder etwas runtergekommen bist, fahr wieder los.


    Wenn du zu arg verkrampfst und vor jeder Kurve eine Schockstarre bekommst, solltest du für dich mal versuchen, den Kopf etwas frei zu bekommen.


    Grüsse, der Frank

    Bunt ist das Dasein und granatenstark

  • #22

    Den Punkt kann ich bestätigen.


    Letztes Jahr in den Alpen im Gelände sehr stark gemerkt.


    Mich selbst zu mehr Pausen gezwungen beim alleine Fahren, mal richtig durch geatmet und drüber nachgedacht was auf dem letzten Stück gut lief.


    Dazu kam weiterhin, dass durch Gespräche in der Gruppe die Pausen etwas länger wurden und man auch wieder entspannter los ist.



    Grüße

    Der_Commander

    SD13 - Schalter - EERA - TriColor --- 1543278_3.png

    Gepäck: Heavy Duties Koffer, EMD Tankrucksack + Hecktasche, Odinsberg 7L Sturzbügeltaschen

  • #26

    Immer wieder gut zum Thema: das Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" vom leider inzwischen verstorbenen Bernt Spiegel. Da wird alles physikalisch, psychologisch und physiologisch erklärt und fundiert dargestellt.

  • #27

    Mich verwundert es, dass es dich verwundert ...

    Die Frage war an den TE gerichtet, die wollte ich nicht für mich beantwortet wissen.

    Mit den Techniken bin ich vertraut. Aber es gibt Motorradfahrer/innen, die das vielleicht nicht so gelernt haben. Ich habe schon einige Motorradfahrer reden hören, dass sie lenken, indem sie mit den Beinen "drücken" und den Oberkörper verlagern. Das meinten sie dann mit "in die Kurve drücken". Für einige war es wie eine Offenbarung, als sie feststellten, was sie mit dem Lenkimpuls bewirken können.


    Super, das du die Bilder reingestellt hast inkl. Erklärung. :thumbup:

  • #28

    Rein physikalisch betrachtet zieht man am anderen Lenkerende nach hinten bzw. drückt man am kurveninneren Lenker nach vorn um ein Einspurfahrzeug in Schräglage zu bringen.


    Man kann z.b mit dem Fahrrad (wegen der geringeren Masse) ganz leicht ausprobieren.


    Klugscheißernde Grüße

    HeinoAT

    Manchmal

    sind es nur ein paar Zeilen die uns den Tag verschönern

    Warme Worte für den ganzen Tag

    Ein kleiner Gruß von ganzem Herzen ❤

    Und zwischen den Zeilen ist ein Zauber verborgen, der aus Wolken Zuckerwatte und aus Sorgen Pusteblumen macht.

  • #30

    Naja, da spielt die Geschwindigkeit schon auch eine Rolle. Wenn du mit 10 km/h auf'm Fahrrad versuchst den Lenkimpuls auszuprobieren, fährst tatsächlich in die Richtung, in die du lenkst. Bei rund 20 km/h funktioniert das auch mit dem Fahrrad.
    Kinder sind halt meist (vor allem am Anfang) net so schnell unterwegs. Meiner Meinung nach ist die wichtigste Erfahrung die sie machen müssen, dass nicht sie Gleichgewicht halten müssen, sondern dass die Kreiselkräfte der Räder das für sie machen ... und die koordinative Aufgabe, dass sie dabei auch gleichzeitig noch treten sollen.

    Und da spielen meiner Erfahrung als Vater und Großvater nach diese Laufräder für die Kleinen eine große positive Rolle.

    Meine Kinder sind noch mit Dreiradlern und Scooter (mit diesen kleinen Skateboardrädern) durch die Gegend gedüst. Der Schritt zum Fahrrad war zwangsläufig mit Stützrädern verbunden, weil sie's einfach nicht besser wussten. Und die Stützräder sind jetzt auch net wirklich hilfreich weil sie Kurvenfahrten erschweren.

    Meine Enkelkinder sind mit Laufrädern aufgewachsen. Bereits mit 1,5-2 Jahren sind sie damit unterwegs gewesen. Und irgendwann so mit 3 Jahren hats "Klick" gemacht und sie haben die Füße hochgezogen und haben sich einfach rollen lassen. Daher bei beiden der Umstieg mit 3 Jahren vom Laufrad zum Fahrrad. Weil da war dann "nur mehr" die koordinative Aufgabe des Tretens zu erlernen.
    Ich finde diese Laufräder für die Kleinen super!!!

    Und jetzt, mit 5 und 3,5 Jahren sind die beiden schon echt sicher unterwegs und haben auch schon die richtige Blicktechnik - und das finde ich für eine Dreijährige schon bemerkenswert. Der Fünfjährige ist ohnehin schon kaum mehr einzubremsen.

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