Eure Meinung zu DCT oder Schalter Version

  • #1.311

    Wie geschrieben, wenn man in Schräglage ist, Gas gibt und das DCT entscheidet einen Gang runter zu schalten, dann kann das zu sehr unangenehmen Fahrsituationen führen.

    Ich habe mal bei meiner Yamaha XJ auch in der Kurve das Gas weg genommen, weil ich zu schnell war. Keine gute Idee. Und wenn das DCT runter schaltet fehlt kurz der Vortrieb.

    Aber das kann man ganz leicht abstellen mit dem linken Daumen.


    Zum Thema Automatik:

    Ja, es gibt sie noch die Automatikhasser im Auto. Sie sterben aber aus. Moderne Automatiken machen alles besser wie ein Fahrer der meint alles im Griff haben zu wollen.

    Aber bitte, wer es will, soll es haben. Es werden aber immer weniger. Ich war auch mal einer.


    Btw.: mein Vater in der USA bestellt sich immer einen Schalter als Auto. Zuletzt hat er noch nen Subaru bekommen. Er wollte auch ohne Klimaanlage. Das gibt es aber nicht mehr.

    cu Jürgen


    Wenn der Lenker auf dem Asphalt kratzt war's zuviel mit der Schräglage! :wheelieat:

  • #1.312

    Das hängt vom Modell ab. Die 1100 hat diesen Schräglagensensor, der ungewolltes Schalten in Schräglage vermeidet - also zumindest in einer Schräglage, in der dir ein ungewollter Schaltruck die Linie verderben könnte. Ich hatte dennoch ein paar Runterschaltmanöver in Kreiseln oder Spitzkehren, die wohl dadurch entstanden, dass ich so untertourig fuhr, dass der Motor abzuwürgen drohte. Seitdem fahre ich entweder zackiger ums Eck, oder schalte einfach in den Ersten.

  • #1.313

    ".....die wohl dadurch entstanden, dass ich so untertourig fuhr, dass der Motor abzuwürgen drohte."

    Wie kann man so etwas gut finden, oder hier von Fortschritt oder Bedienungserleichterung reden?

    .... um dann zackiger zu fahren, nur um die Errungenschaft irgendwie gut zu finden, um dann von Hand zu schalten.

    Aber man kann sich ja alles verkaufen lassen - um dann von Hand nach zu justieren, um dann alle möglichen Gründe zu finden für diesen unsinnigen Elektroschrott.

    Wie schon geschrieben - ich habe meine Meinung zum DCT, auch über DCT-Fahrer :shock: - die ich bestätigt sehe ..... man schaltet eben nach, korrigiert, ...... bzw. eiert herum.

    Ich aber schalte so, wie ich es brauche und mache das, so lange ich es kann. Und kann deshalb jedem empfehlen, der Motorrad fahren will, einfach so, wie man es eben macht - kauft eine mit Schaltung und seid selber Herr über Gang, Drehzahl und euren Fahrstil.

  • #1.314

    Ich pople jetzt ständig in der Nase, mein HNO hat mich schon gelobt, wie sauber die ist ....


    Eine leichtgängige Kupplung an der Honda ist so betrachtet kontraproduktiv, wenn schon dann mit einstellbarem Kilo-Zugkraft, da weißt du hinterher wieviel du auf der Tour geleistet hast.


    Ganz ehrlich, mir wird auf der AT mit DCT alles andere als sterbenslangweilig. Ich halte mich einfach mit der linken Hand am Lenker fest, wenn sie nach vorne zieht, ist das abnormal? :/


    Was machst du denn wenn dein Zieltempo erreicht ist - oder andersrum - kuppelst du ständig, damit das "Motorradfahren-Gefühl" erhalten bleibt?


    Und wenn du wegen der Verkehrslage gezwungen bist (wie im Zug) ein fixes Tempo zu fahren wirst du unruhig/gestresst oder schläfrig?


    Ist so betrachtet die Frage, wer ist symbiontischer mit der Maschine verbunden, derjenige der noch schalten muss oder derjenige, der schalten lässt, am wenigstens wohl wer eingreift je nach Lust und Laune. Sklave des Schaltgetriebes oder Herr über die Schaltfreiheiten?


    Schon klar, das ursprüngliche Motorradfahren mit allem pipapo, also, ich hatte genug davon, ein Kickstarter im Winter ist super. Besonders wenn sie nicht anspringt. Wird´s gleich warm unter der Jacke. Bis man merkt, ach, Benzinhahn vergessen, so der Kopf fängt an mitzudenken, wie steht eigentlich der choke Hebel ... irgendwann geht´s vielleicht los, bis Motor warm, dann nachregulieren. ^^ Bei der AT: Zündung, Start, D/Sx Knopf, go. Konzentration auf Verkehr, zu 99 Prozent. Ich brauch noch 1% für mein Helmvisier. Zu oder teilzu, das lenkt ungemein ab. ;)

  • #1.315

    Was du nicht sagst, mach ich genauso. Nur eben ohne Kupplung und Schalthebel. Manueller Modus

    und Schaltwippen.

    Und nein, ich bin nicht zu doof zum Schalten, von 1978 bis 2016 hab ich das ausgiebig durch. Hab jetzt

    keine Lust, deinen ganzen Sermon durchzulesen, daher die Frage. Hast du DCT jemals probiert oder

    proletest du nur in Unkenntnis vor dich hin?

    Man muß das Zeug nicht mögen, keine Frage. Aber von Vorlieben auf mangelnde Fähigkeiten zu schlie-

    ßen, ist schon grenzwertig.


    Wenn du wüßtest, wie wenig mich das interessiert.... :angelic-yellow:


    Mit Handschuhen?? :shock: :shock: :shock: :shock:

    Rentner heißen deswegen Rentner, weil der Begriff bei zunehmender

    geistiger Verwirrung auch rückwärts gelesen noch einen Sinn ergibt :character-oldtimer:

  • #1.317

    Ganz weit weg von der Realität...

    fahre beides und empfinde DCT nahezu perfekt. Wenn du z.b. das stelvio 4 mal mit der DCT twin hochgefahren bist tauschst du zeitnah in eine DCT...keine GS ist bei gleichen persönlichen Fähigkeiten schneller

  • #1.318

    Meine Meinung zu dem Thema:

    Wer keine Lust auf selbst zu schalten hat, kauft sich die DCT-Variante.

    Wer einzig und allein schalten möchte, kauft sich das manuelle Schaltgetriebe.

    Sind wir doch einfach froh, daß uns Honda die Wahl läßt, die zu einem passende Ausführung wählen zu können.


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72

  • #1.320

    Natürlich ist das alles ein Frage der persönlichen Vorlieben und die stehen gleichberechtigt nebeneinander.

    Ich verstehe halt nicht warum man sich hier so an die Gurgel geht.... muss ich vielleicht auch nicht...

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