Drehzahl im 6. Gang

  • #51

    Zum Glück sind wir hier in Deutschland, wo es eine freie Meinungsäußerung gibt und tatsächlich jeder, soweit es im Rahmen bleibt, tun und lassen kann was er will. Und ja, das ist typisch deutsch und m.M.n auch gut so!

    Was ich aber nicht leiden kann ist, wenn man wissentlich gegen Regeln verstößt und sich dann über Sanktionen beschwert, wenn es auffällt. Das Gejammere, wenn dann eine Strafe ausgesprochen wird: "wie kann das sein?", "ist doch nicht so schlimm"..., geht mir auf den Sender. Man muß sich in einer Gemeinschaft einfach an Regeln halten, weil es ansonsten eben immer welche gibt, die es übertreiben. Wir bräuchten auch sicher nicht so viele Reglen, wenn nicht immer und überall ein "Hintertürchen" gesucht würde, wie man dagen verstoßen kann.

    Aber bitte dann, wenn die diversen Veränderungen auffallen, auch dazu stehen und nicht, wie üblich versuchen sich herauszureden. Die üblichen Aussagen, wie "das ist alles original", "das habe ich so gekauft", "das habe ich nicht gewusst", usw. sind einfach schwach und man sollte merken, wann man verloren hat!

    So ist das nämlich im Leben - manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen ;)

  • #52

    Wo du zu 100% recht hast. Und das " das ist original ", " das hab ich nicht gewußt ", zieht ja nichtmal, denn eben dafür gibt es diese Regeln oder Gesetze, die Jeder vorher lesen kann und sich dann dran hält oder eben nicht. Vieles ist sicher Erbsenzählerei, auch, wie du richtig feststellst, weil es teilweise übertrieben wird und eigentlich nur eine Resultierende ist. Und nochmals, der Verweis auf den §19 ist richtig, im Falle eines Falles hätte ich keine Lust beweisen zu müssen, dass eben meine Modifikationen total sinnvoll sind, die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen, dass aber typbezogen Keiner irgendwo in Form einer Typgenehmigung oder ABE genauso sieht. Fahren ohne Betriebserlaubniss ist keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit, kommt es allerdings zu Unfällen, selbst wenn man sie nicht verursacht haben sollte und man stellt am Fahrzeug Unzulänglichkeiten fest, ist der Spaß vorbei.

  • #53

    Hi,

    jetzt bleibt aber mal mit der Kirche im Dorf!

    In der Technik gibt es immer Toleranzen.

    Was für Bereifungen (Breite und Abrollumfang) das gilt auch für die Übersetzung.

    Bis +1,5/-2,5% sind unkritisch und zulässig, erst darüber bedarf es Angleichung des Tacho/Eintragung.

    Und über mehr reden wir doch nicht?

    Gruß

    Th.

  • #54

    Hi,

    sind die +1,5%/-2,5% Übersetzung irgendwo eingetragen (Gesetzmässig?)?

    Klar ist das ein Tacho voreilen muss, das kann bis 114kmh bei wirklichen 100kmh sein.

    Der Tacho zumindest der 1000-er AT geht schon ab Werk ziemlich vor, ca 10kmh bei 100kmh, so war es zumindest bei meiner 19-er mit DCT.

    Der Unterschied zwischen neu und alt Reifen macht auch ca. 2kmh aus bei 7mm Profil.

  • #55

    Tacho muss nicht vorgehen, er darf!

    Auch hier gibt es Vorgaben.

    Er darf nicht nachgehen!


    Für alles andere sollte generell jeder wissen was er tut.

    Die Leute, die nicht wissen was sie tun, soll besser ihre Finger davon lassen.

    Auch sollten diejenigen die nicht wissen was sie tun nicht davon ausgehen, dass andere ebenfalls unwissend sind.

  • #56

    Tacho ist hier auch tatsächlich KEIN Problem, bei neueren Krädern wird die Raddrehzahl elektronisch erfasst und die ist, bezogen auf die Geschwindigkeit immer gleich! Richtig ist, dass die Größe der Reifen hier natürlich ausschlaggebend ist und auch der Verschleiß, also die Profiltiefe. Deshalb braucht man beim Tacho - und nur hier - auch eine Toleranz. Bei einer mechanischen Übersetzung gibt es keine Toleranz, die ist in der EG-Typgenehmigung mit der entsprechenden Zähnezahl von Ritzel und Kettenrad festgelegt und vollkommen unabhängig von Hersteller und äußeren Einflüssen!


    Nun ist es natürlich so, dass Tourenfahrer sich gerne ein Ritzel mit einem Zahn mehr als die Serienübersetzung wünschen, um die Drehzahl bei langer Autobahnfahrt herabzusetzen. Geländefahrer würden dagegen die Übersetzung durch ein kleineres Ritzel oder ein größeres Kettenrad verkürzen, um mehr Kraft zur Verfügung zu haben. Jedoch sind beide Änderungen technische Änderungen und dafür sind Änderungsabnahmen erforderlich.


    So, ich bin jetzt hier raus, da es, auch hier wie anderswo, ECHTE EXPERTEN gibt.


    Es ist jetzt alles zu diesem Thema geschrieben, macht Euch bitte Euer eigenes Bild.


    Ich wünsche ein schönes Weihnachtsfest und viele, schöne und unfallfreie Fahrten in 2023!

  • #57

    Tachosignal wird meist bei der Getriebeausgangswelle abgenommen, da ändert sich dann bei Änderung der Sekundärübersetzung die angezeigte Geschwindigkeit zur tatsächlichen Geschwindigkeit,... bei DCT Getriebe kann es weiters zu einer Fehlermeldung/Störung kommen, da eben das Signal der Getriebeausgangswelle nicht mehr zu den Signalen der Räder (durch ABS Senor an Vorder- bzw. Hinterrad) passt.

  • #58

    Allein durch die Abnutzung des Reifens von 7mm PT, ergibt das schon eine Tachoabweichung von 2,xx% 2014 zu 1970mm Radumfang am H--Rad

    http://tfmicrosystems.de/reifen/abroll17-21.html

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind :happy-smileyflower: :teasing-tease:

    Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, der Weise belächelt sie

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!