Die Africa Twin offroad - was geht, was geht nicht?

  • #21

    ACT Pyrenäen mit Sozia und vollem Camping Gepäck funktioniert. Zumindest bei trockenen Bedingungen. Fordert aber auch die Sozia. Die Sozia sorgt dabei für die Balance, ich als Fahrer war mit Gas, Bremsen und lenken schon ausgelastet 😉

  • #22

    Also mit der AT geht einiges. Meistens ist der Fahrer das Limit, nicht die Maschine. Wenn du wissen willst, was die Koste alles kann, schau dir den YT Chanel von Kirian an.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark

  • #24

    Alternativ zeigt Toni Bou was alles geht ...

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  • #25

    Genau. Nach solchen Videos hatte ich das Gefühl, mit der Africa Twin ist eigentlich nichts unmöglich. Sie hat mir auch wirklich sehr gut gefallen.

    Aber nach den ersten Fahrten habe ich schnell gemerkt, dass sie fürs Gelände – zumindest für mich einfach zu schwer ist.

    Und ehrlich gesagt müsste man in solchen Videos auch zeigen, wie oft die Leute dabei runterfallen und sich vielleicht auch mal Arme oder Beine verletzen, bis am Ende dieses „perfekte“ Video überhaupt entsteht.

    Und man hat die ganze Zeit diesen Gedanken im Kopf-was kostet mich der Spaß, wenn ich mal blöd auf die Nase Falle. Klar, Sturzbügel helfen schon, aber ehrlich- der Kunststoff bei der Africa Twin ist fürs Gelände nicht gerade robust. Eher ziemlich empfindlich.Und wenn dann was kaputtgeht, merkt man schnell Honda Teile sind alles andere als günstig.))

    Einmal editiert, zuletzt von Ferganez ()

  • #26

    Ich kann dieses Training nur empfehlen. War auch dort und hinterher fix und alle, aber glücklich. Die AT kann viel mehr, als ich dachte und das größte Limit war ich als Fahrer…


    Total motiviert hatte ich mich dann ein paar Wochen später völlig selber überschätzt und bin im Sand nach ein paar Meter eingesackt und umgefallen. Für mich war das dann eine Lehre und seither habe ich großen Respekt vor losem Untergrund.

    Meine AT werde ich nur auf festem Grund bewegen, da sie mir schlicht zu schwer ist. Das merke ich jedes Mal auch beim Rangieren.


    Übrigens hatten wir beim Offroad immer alle Fahrassistenten komplett abgeschaltet, nicht nur auf unterster Stufe. 😉

    Einmal editiert, zuletzt von Allgeier72 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Klaus M mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • #27

    Ich habe mehrere Trainings bei HighEnduroEnd absolviert. Die Firma sitzt im Schwarzwald, Nähe Donaueschingen. Das war für mich am nächsten.

    Danach bin ich TET FR Sec 22 und 13 mal gefahren. Ein Urlaub im Piemont war dann auch irgendwann mal dabei. Jafferau, Sommelier, Finestre, usw. mal mitgenommen.

    Meine grössten Bedenken waren immer, ob ich das Bike nochmal aufstellen kann. Die Frage, ob die AT mal auf der Seite liegt, kannst du im Vorfeld schon mal mit Ja beantworten. Solltest du davor Angst haben, würde ich dir von Offroad abraten. Dein Bike wird definitiv mal auf dem Boden landen. Die Frage ist nur, bei dem Gewicht, magst du die auch noch ein 10. Mal aufheben. Wenn du in einer Gruppe fährst, hast du den Vorteil, dass dir jemand helfen kann, gerade wenn du im Schlamm stecken bleibst (TET FR Sec22) kann das schon sehr kraftraubend sein.

    Ansonsten kann ich nur sagen, taste dich doch mal langsam ran, mach mal nen Kurs und dann wird das schon laufen.

    Wie schon mehrfach hier erwähnt wurde, ist meist der Fahrer das Limit.


    Grüsse


    der Frank

    Bunt ist das Dasein und granatenstark

  • #28

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass der Toni Bou sich da übermäßig oft gelegt hat. Der Mensch ist aber auch ein absolutes Ausnahmetalent. Er fährt professionell Trial (das ist das, wo sie sowas wie Geräteturnen auf Motorrädern machen). Der dominiert seit 20 Jahren die Trial Weltmeisterschaften. Laut Wiki hat er von 2007 bis 2025 alle FIM Trial Weltmeistertitel geholt, indoor wie outdoor.


    Deshalb dienen solche Videos eigentlich nur dazu, zu zeigen, was mit dem Motorrad theoretisch alles möglich wäre. Das ist aber nicht wirklich ein Argument für "du bist halt nur zu schlecht". Wenn man einfach mal eben nebenbei 35 Jahre Erfahrung im professionellen Motorsport macht, könnte man bestimmt genauso gut fahren. Natürlich wäre ein Mika Häkkinnen auch in einer Mercedes G-Klasse schneller um die Nordschleife, als unsereiner in einem AMG GT. Das heißt aber nicht, dass die G Klasse besonders gut für die Nordschleife geeignet wäre. Das heißt einfach nur, dass Mika ein sehr guter Fahrer ist. Insofern: die AT kann einiges und für die Klasse, in der sie unterwegs ist (Großenduros über 200kg) vermutlich sogar mehr als die Konkurrenz. Das heißt jetzt aber nicht, dass sie besonders gut dabei wäre. Ich bin vor 9 Jahren auf eine Doppelmoppedstrategie umgestiegen. Die AT fährt bei mir überwiegend auf der Straße (gelegentlich mal einen Feldweg oder ähnliches), fürs Gemüse habe ich mir eine CRF300L geholt. Das wäre auch meine Empfehlung, wenn man den Platz und die Pesos dafür hat

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